ENTSPRECHENSERKLÄRUNGEN DER ALNO AG

ENTSPRECHENSERKLÄRUNG 2002 DER ALNO AG

Erklärung des Vorstands und des Aufsichtsrats der ALNO AG zu den Empfehlungen der „Regierungskommission deutscher Corporate Governance Kodex“ gemäß § 161 AktG, § 15 EGAKTG.

Vorstand und Aufsichtsrat der ALNO AG erklären, dass den vom Bundesministerium der Justiz im amtlichen Teil des elektronischen Bundesanzeigers bekanntgemachten Empfehlungen der „Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex“ mit den folgenden Ausnahmen entsprochen wird:

  • Der Vorstand stellt bisher bei den Hauptversammlungen der ALNO AG keinen Vertreter der Gesellschaft für die weisungsgebundene Ausübung des Stimmrechts der Aktionäre (Kodex Ziffer 2.3.3 Satz 3). Während der Hauptversammlung anwesende Aktionäre können wie bislang Bevollmächtigungen und Weisungen über Vollmachtsstimmkarten erteilen.

  • Die von der ALNO AG für die Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder abgeschlossene DO-Versicherung sah bisher keinen Selbstbehalt vor (Kodex Ziffer 3.8 Abs. 2). Die ALNO AG ist der Ansicht, dass ein Selbstbehalt im Hinblick auf die Verantwortung und Motivation der Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder bei ihrer Aufgabenwahrnehmung nicht erforderlich ist.

  • Der Vorsitz und die Mitgliedschaft in den Aufsichtsratsausschüssen werden bei der Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder nicht berücksichtigt (Kodex Ziffer 5.4.5 Abs. 1 Satz 3). Die wesentlichen Aufgaben werden von dem Aufsichtsrat gemeinschaftlich wahrgenommen, so dass die ALNO AG derzeit eine gesonderte Vergütung für die Ausschusstätigkeit nicht für sachgerecht hält.

  • Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten keine erfolgsorientierte Vergütung (Kodex Ziffer 5.4.5 Abs. 2 Satz 1). Die ALNO AG sieht derzeit im Hinblick auf die Kontroll- und Überwachungsfunktion des Aufsichtsrats keine Notwendigkeit für eine Änderung.

  • Die ALNO AG erstattet einen Zwischenbericht nach den einschlägigen börsenrechtlichen Vorschriften (Kodex Ziffer 7.1.1 Satz 2). Quartalsberichte werden nicht erstellt.

  • Konzernabschluss und Zwischenberichte werden noch nach nationalen Vorschriften (HGB) und nicht nach internationalen Rechungslegungsstandards aufgestellt (Kodex Ziffer 7.1.1 Satz 3). Die Umstellung auf IAS soll aber im Geschäftsjahr 2005 erfolgen.

  • Im Konzernabschluss werden Beziehungen zu Aktionären, die im Sinne der Rechnungslegungsvorschriften als nahestehende Personen zu qualifizieren sind, nicht erläutert (Kodex Ziffer 7.1.5).

  • Der Konzernabschluss wird derzeit noch nicht binnen 90 Tagen nach Ende des Geschäftsjahres und der Zwischenbericht nicht binnen 45 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums veröffentlicht (Kodex Ziffer 7.1.2). Eine Verkürzung der derzeitigen Veröffentlichungspflichten ist aber geplant.


Pfullendorf, im April 2003
Der Vorstand und der Aufsichtsrat