Sonderausgabe Januar 2014

Editorial

Schweizer Produkte stehen weltweit für hohe Qualität, Tradition und Innovationsgeist. Damit passen sie perfekt zum Anspruch, den wir bei der ALNO AG jeden Tag leben. Ideale Voraussetzungen also für eine deutsch-schweizerische Partnerschaft.

Heute haben wir die größte Übernahme unserer jüngeren Firmengeschichte realisiert. Der Schweizer Küchenhersteller AFG Küchen AG - Marktführer in der Schweiz - gehört ab heute zur ALNO AG. Wir haben von der Schweizer AFG Arbonia-Forster-Holding AG 100 Prozent der Anteile der AFG Küchen AG übernommen.

Das AFG Küchengeschäft ist ein bedeutender Zugewinn für den ALNO Konzern. Im Verbund mit den beiden renommierten Marken Piatti und Forster Schweizer Stahlküchen sind wir ab heute Marktführer in der Schweiz. Damit sichert sich die ALNO AG die Spitzenposition in einem stabilen Umfeld mit hohem Preisniveau, das mit einer Zunahme von mehr als drei Prozent jährlich zu den Wachstumsmärkten in Europa zählt.

Gleichzeitig festigen wir mit diesem strategischen Baustein unsere Wachstumsstrategie. Wir schaffen eine breitere Basis für mehr Umsatz und Ertrag und vergrößern das Produktangebot. Entscheidend ist auch, dass wir mit dieser Übernahme unabhängiger vom deutschen Markt werden, unseren Auslandsanteil am Umsatz auf über 40 Prozent steigern und in neue Marktsegmente vorstoßen.

Piatti ist mit seinen Holzküchen seit über 50 Jahren der Inbegriff für Schweizer Küchentradition. Mit ALNO als starker strategischer Partner wollen wir diese Marktposition durch neue Produktprogramme und neue Materialien weiter ausbauen.

Forster Schweizer Stahlküchen bedient seit mehr als 60 Jahren in der Schweiz sehr erfolgreich ein Nischensegment und verfügt hier über ein Alleinstellungsmerkmal. Jetzt soll vor allem die Internationalisierung der Stahlküchen voran getrieben werden. Dafür stellt die ALNO AG ihr gesamtes internationales Vertriebsnetz zur Verfügung. Speziell mit den Stahlküchen verfügen wir künftig über ein Produkt, dass eine deutliche Differenzierung vom Wettbewerb erlaubt und die Erschließung neuer internationaler Märkte ermöglicht.

Was uns besonders freut: Das Management der AFG Küchen AG steht geschlossen hinter diesem Zusammenschluss. Die Entscheidungsträger bleiben an Bord. Sie alle begreifen diesen Schritt als große Chance, das AFG Küchengeschäft langfristig nach vorne zu bringen.

Mit der Übernahme gewinnen wir zwei neue, starke Küchenmarken, ein professionelles Vertriebsnetz in der Schweiz und das wertvolle Fachwissen von rund 500 Mitarbeitern dazu. Das AFG Küchengeschäft verfolgt mit eigener Distribution sowie einem Direktvertrieb über eigene Küchenstudios und exklusive Fachhändler ein erfolgreiches Geschäftsmodell. Das ist zudem geprägt durch einen hohen Auftragsbestand (sieben Monate) und attraktive Margen.

Deshalb – und weil die beiden Marken Piatti und Forster Schweizer Stahlküchen auf eine lange und profitable Geschichte zurück blicken, die durch eine enge Kundenbindung geprägt ist - haben wir uns dazu entschlossen, das AFG Küchengeschäft als eigenständige und unabhängige Einheit im ALNO Konzern weiterzuführen. Dafür steht auch der künftige Verwaltungsratspräsident der AFG Küchen AG -Werner J. Rellstab. Er ist ehemaliger langjähriger CEO und Verwaltungsrat der V-Zug AG, dem Marktführer in der Schweiz im Bereich Haushaltsgeräte, und kennt den Schweizer Markt genau. Ich bin sehr stolz darauf, dass Herr Rellstab seinen Ruhestand unterbrochen hat, um uns hier zu unterstützen.

Die Finanzierung der Übernahme erfolgt durch bereits zugesagte Kredite von Schweizer Banken und durch die Ausgabe einer bei großen Investoren platzierten Wandelschuldverschreibung. Damit können wir auf einer guten finanziellen Basis aufbauen.

Wir haben nach unserer Restrukturierung im vergangenen Jahr nun wieder die Kraft, unsere Zukunft und unser Wachstum selber aktiv zu gestalten.

Darauf sind wir sehr stolz!

Ihr

Pressemitteilung ALNO AG

ALNO realisiert größte Übernahme in der jüngeren Firmengeschichte

  • ALNO AG übernimmt mit AFG Küchen AG den Marktführer in der Schweiz
  • Umsatzbasis und Ertragskraft des ALNO Konzerns werden nachhaltig gestärkt
  • Internationale Wachstumsstrategie wird weiter fortgesetzt – Auslandsanteil über 40 Prozent

        
 

Pfullendorf, 17. Januar 2014 - Die ALNO AG, einer der führenden deutschen Küchenhersteller, übernimmt vom Schweizer AFG Arbonia-Forster-Holding AG 100 Prozent der Anteile der AFG Küchen AG, dem Marktführer in der Schweiz. Dazu gehören die beiden renommierten Marken Piatti und Forster Schweizer Stahlküchen. Mit dieser größten Übernahme in der jüngeren Firmengeschichte treibt die ALNO AG ihre internationale Wachstumsstrategie voran und sichert sich zusätzlichen Umsatz und Ertrag. Gleichzeitig erhält die ALNO AG dadurch eine größere Unabhängigkeit vom wettbewerbsintensiven deutschen Markt und profitiert von einem etablierten Vertriebsnetz in einem Wachstumsmarkt für Küchen in Europa.

Für die ALNO AG ist die Übernahme des AFG Küchengeschäftes ein bedeutender Schritt in der Umsetzung ihrer Wachstumsstrategie. Denn damit sichert sich die ALNO AG die Führungsposition im wachsenden Schweizer Küchenmarkt, einer der relevanten Zielmärkte für das Unternehmen. Gleichzeitig erhöht die ALNO AG den Auslandsanteil (mit zum Teil deutlich höheren Margen) am Gesamtumsatz auf über 40 Prozent. Damit wird insgesamt der Umsatz auf eine breitere Basis gestellt und die Ertragskraft des Konzerns nachhaltig gestärkt.

Max Müller, Vorstandsvorsitzender der ALNO AG: „Wir freuen uns, dass Piatti und Forster Schweizer Stahlküchen Teil der ALNO Familie werden. Im Gegenzug erhält die AFG Küchen AG mit uns einen starken strategischen Partner. Unser Ziel ist es, das Wachstum der beiden Marken zu stärken, in neue Marktsegmente vorzustoßen und das Exportgeschäft mit den Stahlküchen auszubauen."

Der CEO der AFG Arbonia-Forster-Holding AG, Daniel Frutig, beurteilt den Verkauf als „die beste Lösung für Piatti und Forster Schweizer Stahlküchen. Sie erhalten die Möglichkeit, unter dem Dach eines großen, international tätigen Küchenherstellers zu wachsen und ihre Marktposition zu stärken.“

Marktführer in der Schweiz

Das AFG Küchengeschäft gehörte zum Schweizer AFG-Konzern und produziert mit seinen beiden Marken Piatti und Forster Schweizer Stahlküchen Holz- und Stahlküchen für den Privatbereich und für das Objektgeschäft. Mit deutlichem Abstand ist die AFG Küchen AG führend im Schweizer Küchenmarkt und beschäftigt derzeit rund 500 Mitarbeiter. Das Unternehmen verfügt über einen starken Vertrieb in der Schweiz. So werden rund 80 Prozent des Umsatzes im Direktvertrieb mit unternehmenseigenen Küchenzentren erzielt, die verbleibenden 20 Prozent werden über exklusive Fachhändler erwirtschaftet. In 2013 wird das Unternehmen voraussichtlich einen Umsatz von rund 170 Mio. CHF (rd. 140 Mio. Euro) erwirtschaften. Auch nach der Übernahme wird die ALNO AG das AFG Küchengeschäft als eigenständiges Unternehmen fortführen und selbstverständlich den Schweizer Charakter erhalten. „Piatti macht weiterhin Schweizer Küchen für den Schweizer Kunden“, betont ALNO CEO Max Müller. „Dafür steht auch der künftige Verwaltungsratspräsident Werner J. Rellstab, ehemaliger langjähriger CEO und Verwaltungsrat der V-Zug AG.“

Synergieeffekte im zweistelligen Millionenbereich

Das AFG Küchengeschäft bekommt mit ALNO einen starken strategischen Partner, der das Geschäft weiterentwickeln und ausbauen wird. „Dazu wird die ALNO ihr gesamtes Produkt-Know-how einbringen und damit das Produktportfolio von Piatti nachhaltig erweitern und stärken“, so ALNO COO Manfred Scholz. „Mit neuen Materialien und neuen Produktangeboten können wir so neue Marktsegmente erschließen.“

Aufgrund der Ende 2012 begonnenen Effizienzprogramme bei Piatti und Forster Schweizer Stahlküchen sowie der Einkaufsvorteile, die aus dem Zusammenschluss resultieren, rechnet die ALNO AG mit Synergiepotentialen von voraussichtlich 15 bis 20 Mio. Euro ab 2015.

Erfolgreicher Schritt in der Internationalisierung

Durch den Zusammenschluss vergrößert die ALNO AG ihre Unabhängigkeit vom wettbewerbsintensiven deutschen Markt. Der Schweizer Küchenmarkt verfügt über ein hohes Preisniveau, ist stabil und mit einer Zunahme von drei Prozent pro Jahr -  getrieben von einer starken Bau- und Modernisierungstätigkeit – einer der Wachstumsmärkte in Europa. Das AFG Küchengeschäft verfügt in seinem Heimatmarkt aufgrund seiner starken Vertriebsstruktur und der direkten Bindung zu seinen Kunden über eine herausragende Wettbewerbsposition. Diese Stellung wird nun langfristig gestärkt, um weiteres Wachstum zu generieren.

Mit seinen Stahlküchen bedient das Unternehmen sehr erfolgreich in der Schweiz ein Nischensegment und verfügt hier über ein Alleinstellungsmerkmal. Jetzt soll vor allem die Internationalisierung voran getrieben werden. Dafür stellt die ALNO AG ihr gesamtes internationales Vertriebsnetz zur Verfügung. ALNO Vertriebs- und Marketingvorstand Ralph Bestgen: „Speziell mit den Stahlküchen verfügen wir künftig über ein Produkt, dass eine deutliche Differenzierung vom Wettbewerb erlaubt und die Erschließung neuer internationaler Märkte ermöglicht.“

Solides Finanzfundament für eine erfolgreiche Zukunft

Die Finanzierung des Kaufpreises und des operativen Geschäfts des AFG Küchengeschäftes wird durch bereits zugesagt Kredite von Schweizer Banken und durch die Ausgabe einer bei großen Investoren platzierten Wandelschuldverschreibung erfolgen. „Damit können wir auf einer soliden finanziellen Basis aufbauen“, betont Ipek Demirtas, Finanzvorstand der ALNO AG. „Wir haben nach unserer Restrukturierung im vergangenen Jahr nun wieder die Kraft, unsere Zukunft und unser Wachstum aktiv zu gestalten.“

 

 

Über die ALNO AG:

Die ALNO AG zählt zu den führenden Küchenherstellern Deutschlands. An vier nationalen Produktionsstandorten bedient der Konzern den deutschen wie internationalen Markt mit einem Küchenvollsortiment. Zum ALNO Konzern gehören neben der Kernmarke ALNO auch Wellmann (klassisch-modern), Impuls (minimalistisch) und Pino (Einstiegspreis-Segment). Der ALNO Konzern ist mit zirka 6.000 Vertriebspartnern in mehr als 64 Ländern der Welt aktiv. Im Geschäftsjahr 2012 erwirtschafteten rund 1.800 Mitarbeiter einen Umsatz von 446 Millionen Euro. Der Auslandsanteil am Umsatz betrug rund 29 Prozent.

 

Kontakt:

Jürgen Schulze-Ferebee
Leiter Unternehmenskommunikation & Investor Relations

ALNO AG
Heiligenbergerstraße 47
88630 Pfullendorf
Telefon: +49 / 75 52 / 21 - 33 16
Telefax: +49 / 75 52 / 21 - 77 3316
Email: presse@remove-this.alno.de
www.alno.de

 

Rechtlicher Hinweis:

Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der ALNO AG oder der mit ihr verbundenen Unternehmen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der ALNO AG und der mit ihr verbundenen Unternehmen wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Weder die ALNO AG noch die mit ihr verbundenen Unternehmen übernehmen eine Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.