Aktionärsbrief | Q2 2014

Editorial

 

nach den gestern veröffentlichten Zahlen für das erste Quartal dieses Jahres zeigt sich wieder einmal deutlich, dass die AFG Küchen AG – die per Ende März vereinbarungsgemäß in AFP Küchen AG umbenannt wurde - ein echter Gewinn für die ALNO Gruppe ist. Denn auf Basis der Kaufpreisallokation, durchgeführt von der renommierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche, haben wir mit 18,3 Mio. Euro ein positives Eigenkapital – zum ersten Mal seit acht Jahren! Auch EBITDA (37,8 Mio. Euro) und EBIT (32,4 Mio. Euro) sind in diesem Jahr sehr erfreulich. Lediglich der Umsatz der „neuen“ ALNO liegt leicht unter unseren Erwartungen, aber immer noch im Rahmen unserer Prognose.

Was uns sehr positiv stimmt, sind die Aussichten für das jüngste Mitglied der ALNO Familie. Zwar ist die AFP Küchen AG traditionell schwach und saisonal bedingt ins erste Quartal 2014 gestartet. Doch mit einem Umsatz von 25,8 Mio. Euro, lagen die Kolleginnen und Kollegen aus der Schweiz deutlich über dem Umsatz im Vergleichszeitraum des Vorjahres (ein Plus von 13,8%). Vor allem aber sind die Aussichten für die kommenden Monate sehr positiv. Der Auftragsbestand der AFP Küchen AG betrug für das laufende Geschäftsjahr 2014 per Ende März rund 82 Mio. Euro und damit 15,8% über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Auch für das Geschäftsjahr 2015 ist AFP schon sehr gut mit Aufträgen im zweistelligen Millionenbereich ausgestattet. Wir haben schon immer gesagt, dass uns die Übernahme der AFP Küchen AG eine ganze Reihe an Vorteilen bringt. Jetzt zeigt sich dies auch in konkreten Zahlen. In den kommenden Monaten geht es jetzt darum, die positiven operativen Effekte aus der Übernahme zu realisieren.

In dieser Ausgabe finden Sie die ausführlichen Zahlen der ALNO Gruppe für das erste Quartal dieses Jahres. Ausnahmsweise und zum besseren Verständnis aufgeteilt in ALNO mit und ohne AFP. Lesen Sie auch, wer auf der weltgrößten Möbelmesse eine beeindruckende Premiere gefeiert hat. Stichwort ALNOINOX.

Zu guter Letzt weise ich Sie noch auf unsere Hauptversammlung hin, die am Mittwoch, 28. Mai, hier bei uns in Pfullendorf stattfinden wird. Alle Informationen dazu finden Sie auf unserer Internetseite unter www.alno.de/hauptversammlung. Ich hoffe, wir sehen uns dort.

Ihr

Max Müller

 

 

Finanzen

Eigenkapital erstmals seit 2006 positiv

  • 1. Quartal 2014: Konzernergebnis beträgt 29,7 Mio. Euro
  • Umsatzerlöse steigen auf 122,5 Mio. Euro
  • EBITDA: 37,8 Mio. Euro / EBIT: 32,4 Mio. Euro
  • Eigenkapital: 18,3 Mio. Euro

         

Wie angekündigt ist der ALNO AG mit der Übernahme der AFG Küchen AG (umbenannt in AFP Küchen AG) ein bedeutender Schritt zur Stärkung ihrer Ertragskraft gelungen. Auf Basis der Kaufpreisallokation, die von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche durchgeführt wurde, erzielte die ALNO AG zum Ende des ersten Quartals 2014 ein Konzernergebnis von 29,7 Mio. Euro (1. Quartal 2013: -2,1 Mio. Euro). Das Eigenkapital stieg auf 18,3 Mio. Euro (1. Quartal 2013: -9,5 Mio. Euro) und ist damit zum ersten Mal seit acht Jahren wieder positiv. Die Netto-Vermögenswerte der AFP Küchen AG liegen deutlich über dem Kaufpreis.

Quartalsergebnis ALNO AG inklusive AFP Küchen AG

Mit einem Umsatz von insgesamt 122,5 Mio. Euro lag die ALNO AG unter Einbeziehung des Umsatzes der AFP Küchen AG im ersten Quartal 2014 knapp unter den eigenen Erwartungen. Diese Entwicklung ist in erster Linie im Rückgang des Umsatzes in der Großfläche, in der Verschiebung einzelner Projekte im Ausland sowie in einem insgesamt immer noch sehr schwachen Inlandsmarkt begründet. Das EBITDA der ALNO AG inklusive der AFP Küchen AG betrug im ersten Quartal 2014 aufgrund der vorläufigen Kaufpreisallokation 37,8 Mio. Euro, das EBIT 32,4 Mio. Euro und das Konzernergebnis 29,7 Mio. Euro.

Insgesamt positiv entwickelte sich das Geschäft der ALNO Gruppe im ersten Quartal im Ausland. So wurden mehr als 47 Prozent des Gruppen-Umsatzes im Ausland erzielt.

Quartalsergebnis ALNO AG ohne Einbeziehung der AFP Küchen AG

Im ersten Quartal 2014 betrug der Umsatz der ALNO AG ohne Einbeziehung der AFP Küchen AG 96,8 Mio. Euro, im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 100,4 Mio. Euro. Unter Berücksichtigung von Sondereffekte in Höhe von 3,9 Mio. Euro in 2013 lag der Umsatz damit auf Vorjahresniveau. Das EBITDA belief sich auf -2,2 Mio. Euro, im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 3,2 Mio. Euro. Das EBIT betrug -5,7 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: -0,1 Mio. Euro). Das Konzernergebnis lag bei -8,5 Mio. Euro. Aufgrund von Sondereffekten in Höhe von 5,5 Mio. Euro betrug das Konzernergebnis im ersten Quartal 2013 -2,1 Mio. Euro. Der Auftragseingang bestätigt seinen Aufwärtstrend. Per Ende März lag er um 4,5% höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Quartalsergebnis AFP Küchen AG

Die AFP Küchen AG erzielte im ersten Quartal, das in der Regel saisonal schwach ist, einen Umsatz von 25,7 Mio. Euro. Damit stieg der Umsatz gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (22,6 Mio. Euro) um 13,7% an. Das EBITDA betrug im ersten Quartal -3,3 Mio. Euro (2013: -3,3 Mio. Euro), das EBIT -4,0 Mio. Euro (1. Quartal 2013: -3,9 Mio. Euro) und das Periodenergebnis -4,5 Mio. Euro (1. Quartal 2013: -4,3 Mio. Euro). Die Aussichten für die kommenden Monate sind sehr positiv. Der Auftragsbestand für das laufende Geschäftsjahr 2014 betrug per Ende März bereits rund 82 Mio. Euro und lag damit 15,8% über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Zusätzliches Absatzpotential mit ALNOINOX und Produkterweiterung

„Die Übernahme der AFP Küchen AG bringt uns eine ganze Reihe an Vorteilen“, erklärt Max Müller, CEO der ALNO AG. „In den kommenden Monaten geht es darum, die positiven operativen Effekte aus der Übernahme zu realisieren.“ Zusätzliches Absatzpotential sieht der CEO der ALNO AG in der Schweiz bei der Marke Piatti durch die Erweiterung des Produktprogramms im Premium- und Einstiegssegment. Darüber hinaus wird die Marke Forster Schweizer Stahlküchen künftig unter dem Markennamen ALNOINOX international vermarktet. Ihren ersten erfolgreichen Auftritt hatte die neue Marke im April bei der weltweit größten Möbelmesse in Mailand.

 

 

 

 

Eurocucina - Unzerstörbarer Stahl trifft auf edle Materialien

ALNO präsentierte auf der EUROCUCINA erstmals Stahlküchen unter dem Markennamen ALNOINOX

Die ALNO AG, einer der führenden deutschen Küchenhersteller, präsentierte sich vom 08. bis 13. April im Rahmen der EUROCUCINA mit fünf spannenden Küchenprogrammen. Das Unternehmen zeigte dabei die preisgekrönte ALNOSTAR CERA sowie eine Kombination aus ALNOVERA und ALNOVETRINA. Daneben präsentierte ALNO erstmals Stahlküchen aus dem Hause Forster Schweizer Stahlküchen unter der Marke ALNOINOX.

Die weltweit größte internationale Möbelmesse „Salone del mobile“ in Mailand/ Italien bot eine Plattform für nahezu jede Kategorie der Möbelbranche. Dazu wurden mehrere Fachmessen veranstaltet, darunter die Küchenmesse „EUROCUCINA“. Insgesamt 132 Aussteller als aller Welt waren vertreten, darunter auch die ALNO AG. Fast 360.000 Besucher aus 160 Ländern passierten an den sechs Messetagen die Eingangstüren – 13 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Davon profitierte auch das Pfullendorfer Unternehmen. Die Besucherresonanz war an allen Messetagen sehr gut, die Besucher kamen weltweit aus den unterschiedlichsten Ländern und Regionen. Vor allem aus den ausländischen Zielmärkten in Asien, dem Mittleren Osten und aus Russland waren sehr viele Besucher zu uns gekommen, um sich über die Neuheiten von ALNO zu informieren.

Besonders im Fokus stand die neue Marke ALNOINOX, unter der wir auf der EuroCucina unsere Stahlküchen erstmals dem internationalen Publikum präsentierten.

Auf ihrem 420 Quadratmeter großen Stand präsentierte das Unternehmen erstmals ihre neue Marke ALNOINOX. Dabei handelt sich um Produkte des Schweizer Herstellers Forster Schweizer Stahlküchen, den die ALNO AG im Januar dieses Jahres übernommen hatte. Diese außergewöhnlichen Stahlküchen werden künftig außerhalb der Schweiz unter der Marke ALNOINOX vertrieben. Die wichtigsten Merkmale dieser Küchen sind Pflegeleichtigkeit, Unverwüstbarkeit, Belastbarkeit und stark in Form und Ausdruck. Das Interesse der Messebesucher war sehr groß. Vor allem von Architekten und Projektentwicklern gab es viel positives Feedback dazu.

Die einzigartige Stahlküche „ALNOINOX“ ist schlicht und elegant im Design. Die pulverbeschichteten Oberflächen, die in allen Natural Colour System (NCS) Farben erhältlich sind, lassen Spielraum für die Kombination von warmen und kühlen Materialien. Darüber hinaus gewährleistet die Pulverbeschichtung hohe Widerstandsfähigkeit und Farbechtheit - über Jahrzehnte. Die Edelstahloberflächen sind fettabweisend und damit besonders Pflegeleicht.

Eine weltweit einzigartige Eigenschaft der Stahlküchen ist die so genannte Sandwichkonstruktion in Fronten und Tablaren. Eine Kartonwabe zwischen den Stahlblechen sorgt für höchste Stabilität. Die Fronten und Tablare behalten dabei ihre Form trotz ihrer Leichtigkeit auch bei höchsten Belastungen. Weder Feuchtigkeit, noch Temperaturschwankungen können die Panels verziehen.

Auf der „EuroCucina“ präsentierte die ALNO AG aber noch weitere Küchen aus dem Sortiment der Marke ALNO: ALNOSTAR CERA, die mit ihrem außergewöhnlichen Design und dem besonderen Material Keramik überzeugt und schon mehrere Preise gewann, sowie einen Mix aus ALNOVERA und ALNOVETRINA. Beide Küchen heben sich durch ihre Glasfront von der Masse ab. ALNOVERA ist dabei mit einem Echtmetallrahmen versehen.

Beeindruckend war auch die Präsentation der Neuheiten. So wurde das starke Anzeigenmotiv zum begehbaren 3D-Raum. Die betonartige Anmutung der Ausstellungsfläche erzeugte den typischen Rohbaucharakter – die Bühne für die Küchen. Der Gesamtauftritt rückte die Stärken von ALNO in puncto Qualität und Innovation klar in den Fokus.

 

 

 

 

Termine

28. Mai 2014:  Ordentliche Hauptversammlung
29. August 2014:Halbjahresfinanzbericht 2014
14. November 2014:Zwischenmitteilung zum 3. Quartal 2014