Börsenlexikon

Langläufer
Definition:

Als Langläufer werden festverzinsliche Wertpapiere bezeichnet, die eine Laufzeit von mehr als zehn Jahren haben.

Laufzeit
Definition:

Die Laufzeit steht für den Zeitraum zwischen der Kreditauslage und seiner Rückzahlung. Man unterscheidet zwischen kurz- (bis zu 1 Jahr), mittel- (bis zu 4 Jahren) und langfristigen (mehr als 4 Jahre) Laufzeiten.

Leasing
Definition:

Leasing ist eine Sonderform der Finanzieerung und steht für die Vermietung bzw. Verpachtung beweglicher oder unbeweglicher Güter durch ein Finanzierungsinstitut, welches Leasing-Gesellschaft genannt wird.

Leerverkauf
Definition:

Verkauf von Wertpapieren, Waren, Devisen, Optionen und Futures-Kontrakten, die sich nicht im Besitz des Verkäufers befinden. Dies geschieht zumeist mit der Absicht, sie später billiger erwerben zu können und an der Differenz zwischen Verkaufs- und Kaufpreis zu verdienen.

Leitzins
Definition:

Von einer Zentralbank festgesetzter Zinssatz, zu der die Geschäftsbanken Zentralbankgeld leihen können. Über die Veränderung der Leitzinsen versuchen die Zentralbanken das Zinsniveau, die Kreditvergabe und letztlich die Preisentwicklung zu steuern.

Leverage
Definition:

Darunter versteht man die Hebelwirkung des Einschusses, der bei einem Engagement hinterlegt werden muss.

Leverage-Effekt
Definition:

Kann ein Anleger Fremdkapital zu geringeren Zinsen oder günstigeren Konditionen aufnehmen als er mit einem Investment an Rendite erzielt, so kann er dadurch die Rendite seines Eigenkapitals erhöhen. Der Anleger kann mehr Geld investieren und so einen höheren Gewinn erzielen. Diese Hebrlwirkung nennt man englisch Leverage-Effekt (lever=Hebel).

Limit
Definition:

Das Limit bezeichnet die Preisgrenze beim Kauf oder Verkauf von Wertpapieren die ein Anleger festsetzen kann. Steigt der Kurs beim beabsichtigten Kauf über das Limit oder sinkt er bei einem geplanten Verkauf unter das Limit, so wird der Kauf- oder Verkaufsauftrag nicht ausgeführt.

Liquide Mittel
Definition:

Zahlungsmittel eines Unternehmens. Besitzt ein Unternehmen dauerhaft keine liquiden Mittel, so führt dies zur Zahlungsunfähigkeit und Insolvenz. Dementgegen gilt aber eine vorherrschende Überliquidität als unproduktiv.